Windows 10 in einer VM betreiben


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Moin zusammen,

 

ich habe mich hier im Forum ein wenig umgesehen und auch die SuFu genutzt, allerdings werde ich nicht wirklich schlau aus der ganzen Sache.

 

Ich habe ein Programm (iMazing), welches ich für Backups unserer iPhones nutze. Das gibt es für Mac oder für Windows. Da ich meine Backups nicht immer nur dann machen möchte, wenn auch ein Windows Rechner läuft (das NAS läuft ja ständig), bin ich nun am überlegen mir auf der XPEnology eine Windows Installation einzurichten.

 

Nun habe ich gelesen, dass eine Windows Installation mit dem Virtual Machine Manager nicht so performant sein soll. Was nimmt man dann stattdessen? ESXi wäre da eine Möglichkeit, ist das richtig oder doch eine andere Alternative?

 

Nächste Frage wäre, kann ich meine Backups auch von unterwegs machen? Im Heimnetz funktioniert sowas ja prima, aber wie sieht es mit XPEnology und unterwegs aus? Ohne original Hardware kann man die Dienste von Synology ja nicht nutzen. Ich steige da noch nicht so ganz durch.

 

Was mich wundert, theoretisch dürfte ich doch von Unterwegs auch nicht auf meine PLEX Mediathek zugreifen können. Das funktioniert aber. Ist zwar schön, aber warum ist das möglich? Wäre es dann mit den iMazing Backups von unterwegs auch möglich?

 

Danke und Gruß

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Hi,

 

wenn deine Ports so eingerichtet sind, daß man von außerhalb darauf zugreifen soll, dann funktioniert das natürlich auch, außer Du hast gerade einen Konfigurationsfehler in deinem Netzwerk.

 

Das sync Programm kenne ich nicht, aber das sollte im schlimmsten Fall über VPN funktionieren.

 

Ich benutze OpenVPN. Das funktioniert einwandfrei.

 

Die Dienste die Du meinst oder eher den Dienst ist Quickconnect von Synology. Diesen sollte man nur mit echter Hardware oder mit einer SN seiner defekten Original Hardware nutzen, wobei ich letzteres nicht empfehlen würde.

 

Möchtest Du den VirtualMachineManager nutzen brauchst Du dafür ein  Volume mit BTRFS. Sonst funktioniert es nicht.

 

Bei der Zuteilung der Systemresourcen musst Du eventuell aufpassen. Die benutze Hatdware entspricht ja nicht immer der des originalen.

 

Ich denke für das Syncen der iPhones sollte das mehr als ausreichend sein.

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  • 3 weeks later...

Für die Virtualisierung sind drei Dinge immer sehr hilfreich. Ein kräftiger Prozessor, viel RAM umso mehr umso besser und eine SSD auf der das ganze läuft. Wenn der Prozessor nicht ganz so kräftig ist kann viel RAM und eine SSD einen großen Unterschied machen zwischen läuft schleppend und läuft so das es wenigstens benutzbar ist.

 

Ich habe mich mit dem ESXi schon sehr lange nicht mehr befasst zuletzt wohl so 2010 rum.  Aber benötigt der ESXi nicht speziell Zertifizierte Hardware die jetzt auch nicht gerade schwachbrüstig ist? Wenn meine Annahme korrekt ist, würde ich fast sagen überall wo du einen ESXi drauf laufen lassen kannst reicht es auch für eine Virtualisierung mit der DSM.

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14 hours ago, angelluck said:

  Aber benötigt der ESXi nicht speziell Zertifizierte Hardware die jetzt auch nicht gerade schwachbrüstig ist?

 

läuft auch auf einer menge hardware die nicht zertifiziert ist und es gibt auch zusätzliche treiber die nicht zertifiziert sind

hatte ich eigentlich noch nie probleme, habe schon ein paar mal desktop hardware verwendet und es lief (und die zertifiziert vmware sicher nicht für den betrieb von esxi)

 

14 hours ago, angelluck said:

Wenn meine Annahme korrekt ist, würde ich fast sagen überall wo du einen ESXi drauf laufen lassen kannst reicht es auch für eine Virtualisierung mit der DSM.

 

dsm hat ein paar einschränkungen in sachen storage controller (z.b. hardware raid), bei sachen wie temp und lüfter steuerung und der anzahl der prozessor cores (da muss man HT als core mitzählen oder es abschalten) wenn man hardware transcoding will (intel qsv basiert) get das nur mit der 918+ und die ist auf 8 cores beschränkt (4 core+ht) da läuft man schnell gegen eine wand wenn es eine universelle hardware für virtualisierung sein soll und selbst die 3617 kann "nur" 16 cores, darüber hinaus geht nichts (mit dsm 6.x)

wenn du eine üppige hardware hast und ordentlich vm's auflegen willst kommst du fast zwangsläufig bei esxi oder proxmox (kvm) raus und lässt dsm in einer vm laufen

 

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Hi ihrs,

lese schon lange mit und bin schon seit der DSM 5er Zeit Nutzer von Xpenology. Damals mit nem Dell FX160 Thin Client, der übrigens auch noch mit 6.2.3 perfekt läuft.

Gerade weil hier die Frage wegen VMs aufkam. Ich kann das nur unterschreiben, dass man dafür schon einiges an Hardware braucht, um das sinnvoll und performant nutzen zu können. In meinem Fall war der Gedanke mit Homeschooling und auch von unterwegs Musik oder Filme zu streamen über Plex die Idee, da hier eine 250er VDSL mit 40Mbit Upstream vorhanden ist.

Kurz: i5-3570 mit 8GB Ram und 128GB SSD Storage reicht nicht für zwei Windows 10 VMs aus, um diese zufriedenstellend laufen zu lassen. Und die CPU ist dann am Anschlag. Idee hier war zwei VMs für die Kids auf Thin Clients laufen zu lassen und den PC zu sparen. Hat den Vorteil, dass die VMs, mit Freigaben, von überall aus erreichbar wären über ein VPN oder halt über RDP (was ich aus Sec-Gründen eher nicht machen würde).

Hat einer von Euch vielleicht im Zuge der VMs Kreation mal über so ein China X79-99 Board nachgedacht? Die gibts für relativ wenig Geld auf eBay und Aliexpress mit RAM, CPU und teilweise Kühler und allem. Vorteil von den Boards, die nix anderes als ausgeschlachtete Serverhardware beinhalten, sind die Xeon CPUs mit sehr vielen Kernen, also 8/16 oder 16 Kerne direkt gehen da günstig und ECC/Reg RAM ist da auch dabei. Nachteil ist sicherlich der nicht gerade niedrige Stromverbrauch, der aber bei V2 Chips, also IvyBridge, ganz ok sein soll.

Edited by Fratscha
Vorteile/Nachteile dazu gepackt
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X99 mit xeon 2690 v4 und 128gb ram funktioniert problemlos. wenn es dir aber um virtualisieren geht schau dir mal unraid an das wäre dann mein Favorit.

x99 mit xeon braucht aber im idle ohne hdds so um 30-40 watt tiefer hab ich die noch nicht bekommen. 

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