Festplatten Klackern wenn DSM läuft


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Hallo,

 

vor kurzem habe ich DSM 6.2-23739 als DS3615XS auf Proxmox installiert. Das läuft auch sehr gut. Als HDDs verwende ich 4 Stück Toshiba Enterprise 14 TB. Vorteil der Platten ist, dass die sehr leise sind und nur geringe Abwärme erzeugen.

 

Die Platten werden durchgereicht (laufen in der DSM aber als quemu) und sind dort als Raid10 konfiguriert.

 

Die DSM läuft, Dateizugriffe funktionieren, Performance ist wie gewünscht aber sobald die DSM läuft, fangen die Platten an zu klackern und scheinbar ein "Defekt"-Geräusch von sich zu geben - Intervallartig - unregelmäßig. Ich kann es mir nicht erklären. Die Platten sind neu.

 

Ich habe:

- kurzen und langen SMART-Test gemacht - ohne negativen Befund

- Habe die SATA Kabel getauscht

- Spannungsversorgung geprüft.

- Alle Apps und Energieoptionen auf DSM abgeschaltet (nur Filestation und Universal Search laufen noch)

 

Übertrage ich große Datenmengen, dann ist das Geräusch weg. Das tritt nur auf, wenn die Platten eigentlich nichts tun. Ich kann die DSM ohne Netzwerk starten, so dass keinerlei Zugriffe erfolgen und sobald die VM läuft....klack...quieeck...mal Minutenlang Pause, dann wieder...

 

Kennt ihr das Geräusch wenn eine Platte defekt ist und der Lesekopf versucht was zu lesen und springt mit einen hellen "quietsch" und "klack" zurück? So klingt das und beunruhigt mich sehr. Im Anhang mal das Geräusch. Ihr müsst relativ laut machen, aber das Geräusch kennt glaube ich jeder...

 

Hat jemand einen Rat? Ich trau mich nicht die DSM laufen zu lassen mit diesem Problem.

 

Daten:

- Mainboard Supermicro X9SRi-F

- 128 GB DDR3 ECC RAM

- Intel Xeon E5-1650v2

- 4 x Toshiba MG08ACA 14 TB am internen SATAII-Controller

 

Achja noch eine Zusatzfrage. Einige Funktionen in DSm klappen nicht, wie zB. Festplatten Benchmark und Integritätsstatus. Ich vermute, weil die Platten nicht zu 100% durchgereicht werden und noch immer emuliert laufen. Gibt es da eine Lösung? Ungern möchte ich den kompletten SATA-Controller durchreichen, da dort auch Platten anderer Systeme dran hängen.

 

Ich danke euch sehr für euer Feedback

Edited by chipmaster21
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versuch mal ohne dsm vm und je nur einen platte ob das geräuch nur bei einer platte so ist

generell haben platten sowas wie thermische rekalibrierung da sich die teile beim erwärmen verändern

ein wenig geratter immer mal ist vermutlich normal aber das hochfrequenere geräusch ist etwas eigenartig so als würde der kopf geparkt oder an den anschlag fahren

wenn das nur bein einer platte passiert dann mal die smart werte mit den anderen platten vergleichen und evtl. das test toll des herstellers auf die platte ansetzen ob das etwas zu der platte sagt

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Hallo,

 

Leider habe ich keine Original-Tool von Toshiba gefunden.

 

Aber nach zigst Tests und Versuchen nun die ganz simple Antwort - das ist tatsächlich normal. Ich habe insgesamt 5 Platten verfügbar und alle möglichen Tests ohne Fehler. Dann habe ich ganz einfach mal SATA abgeklemmt und jede Platte einzeln ans Netzteil geklemmt, gewartet bis sie hochgelaufen ist und dann abgeklemmt - zack da kommt das Geräusch. Scheint also zu passieren, wenn die Platte in den Ruhemodus geht. 

 

Muss jetzt mal schauen, wie ich das abschalten kann, denn in XPenology hatte ich Energiesparoptionen aus. Auch wenn das normal ist, ich krieg da jedesmal das Gefühl ich würde grad auf dem Zahnarztstuhl sitzen ;)

 

 

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Es gab "früher" einmal Festplatten, da wurde der Lesekopf bei Stromausfall (rein mechanisch durch die noch vorhandene Rotationsenergie der Platten) außerhalb des Plattenstabels auf eine Art Rampe geparkt. um ein mechanisches Aufsetzen der Leseköpfe auf den Platten zu verhindern. Das Geräusch war damals ähnlich.

Irgend einen ähnlichen techn. Vorgang wird es aber auch bei modernen Platten geben - also den Kopf irgendwie zu parken, wenn die Platte quasi im "Tiefschlaf" ist.

Bei (guten...) Serverfestplatten sind die unterschiedlichen Schlafzustände der Festplatten (ggf. mit einer externen Software) meist konfigurierbar, ob das bei Deinen Platten auch machbar ist (also quasi, tiefster Schlafzustand ist: Platten rotieren weiter/Kopf wird nicht geparkt, alles andere schläft...) müßtest Du einmal er-googlen. :-)

Gut möglich, daß es auch direkt vom Board per BIOS/EFI beeinflußt wird, manche Boards haben da etwas eigenwillige Auslegungen der C-States, so etwas z.B.: bei C6 wird nach x Sekunden auch die Platte in den den "tiefsten Tiefschlaf" versetzt. Man(n) könnte da z.B. am Board erst einmal bewußt alle Energiespar-Funktionen ausschalten, damit dann testen, ob das Verhalten noch so "kreischig" ist und sich dann schrittweise wieder runter arbeiten.

Zusätzlich arbeiten die Platten bei Dir in einer Emulation der Emulation der Emulation... ;-) Gut möglich, daß dazwischen auch etwas hängen bleibt. Deshalb gibt es ja bei Serverplatten die o.g. Konfigurationsmöglichkeit, weil so etwas eben extrem schwer nach zu verfolgen ist. Auch einen Bug im DSM kann man an so einer Stelle durchaus erwarten...

Um es kurz zu machen: es wird wohl sehr schwierig, Dir hierzu per Forum (könnte/müßte/würde...) wirklich real zu helfen?!

 

 

 

 

 

 

 

Edited by uaus
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