Per Teamviewer o.ä. über Internet auf das Webinterface


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Hallo Leute,

 

gibt es eine Möglichkeit, per Teamviewer o.ä. auf das Webinterface der Synology zuzugeifen? Ich habe hier einen Raspberry Pi und einen Odroid, die ich dazu nutzen könnte. Aber zumindest für den Teamviewer scheint es auf den beiden Plattformen keine Lösung zu geben.

 

Wie greift ihr so über das Internet auf eure Synologys zu, lso auf das Webinterface?

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Moin,

 

es gibt prinzipiell einige Möglichkeiten. Ich zähle jetzt einfach mal die zwei gängigsten auf.

 

Variante Nr. 1:

 

Du gibst in deinem Router die Ports frei die zum Webinterface führen. Diese Variante ist sehr unsicher, da somit deine DiskStation im Netz sichtbar ist und du vermutlich innerhalb von kürzester Zeit tausende Anfragen von Portscannern hast.

 

Variante Nr. 2:

 

VPN Server. Du stellst von deinem Gerät (vermutlich Smartphone, Tablet etc.) eine VPN Verbindung zu deinem Netzwerk her. Diese Verbindung ist relativ gut geschützt (verschlüsselt) und du kannst auf alles in deinem Netzwerk zugreifen. Falls dein Router (gibts kaum noch) VPN nicht unterstützt, kannst du über deinen NAS einen VPN Server bereitstellen.

 

Der Vollständigkeithalber erwähne ich noch, dass du (sofern wir "offizielle" Synologygeräte besitzen würden) den Server von Synology (das ganze heißt Synology Quick Connect) direkt nutzen könnten. Wenn du deine MAC-Adressen in entsprechende Dateien einbindest und somit eine individuelle SN erstellst, dann funktioniert das aber auch mit Xpenology. Ich persönlich rate dir zu Variante Nr. 2.

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Variante Nr. 1:

 

Du gibst in deinem Router die Ports frei die zum Webinterface führen. Diese Variante ist sehr unsicher, da somit deine DiskStation im Netz sichtbar ist und du vermutlich innerhalb von kürzester Zeit tausende Anfragen von Portscannern hast.

 

Warum sollte die Lösung DynDNS+Portfreigabe sehr unsicher sein?

Sofern Synology mit Updates+Fixen von Lücken schnell ist und man nicht admin + 1234 als Account einsetzt sehe ich das ganze doch als recht sicher an.

 

Wenns doof läuft kann beispielsweise auch die OpenVPN Implementierung im DSM eine Lücke haben und ein durchaus größeres Einfallstor als das Webinterface sein.

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Sofern Synology mit Updates+Fixen von Lücken schnell ist und man nicht admin + 1234 als Account einsetzt sehe ich das ganze doch als recht sicher an.

 

Wir haben hier aber kein natives DSM. Manchmal dauert es einfach einige Tage / Wochen / Monate bis man diese verwenden kann.

 

Warum sollte die Lösung DynDNS+Portfreigabe sehr unsicher sein?

 

Weil erstens jeder durch Portscans die DS finden kann. Und wenn ich weiß, dass dort ein solches Gerät ist, dann kann ich auch versuchen es zu knacken. Die Methoden sind ja heute für viele leicht anzuwenden. Zudem halten die ewige Anfragen aus China, Russland etc deine DS dauerhaft wach, sodass du ein erhöhten Stromverbrauch hast.

 

Wenn du dich aber mit der Materie auskennst, kannst du damit ja weiter verfahren wie du möchtest. Der TE hat dieses Wissen aber anscheinend nicht, denn deswegen stellt er auch fragen dazu. Hier unterstelle ich einfach mal, dass das notwendige Wissen nicht da ist.

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