Interne HDDs werden als externe HDDs erkannt?!


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Moin,

 

als ich heute von 4 auf 7, zum testen später dann sogar 8, HDD's an den internen SATA Ports angeschlossen habe, bin ich auf das merkwürdige Problem gestoßen, dass lediglich 6 HDD's im Speichermanager erkannt wurden. Quertauschen der SATA Kabel führte nur dazu, dass jeweils andere HDD's 6 im DSM erkannt wurden. Dachte zunächst, dass belegte M2 Slots evtl. die Anzahl der max. Nutzbaren SATA Ports beschränkt. Lt. Specs und Handbuch ist davon aber auch nichts zu erkennen. Im Bios werden auch alle 8 HDDs und die SSD erkannt. Erst später ist mir aufgefallen, dass auf einmal per USB angeschlossene HDD's erkannt wurden. Sprich die 7. und wenn angeschlossen auch die 8. HDD werden als externes USB Laufwerk erkannt. Von den M2 Steckplätzen ist einer belegt.

 

Ich habe, vom USB Stick des Loaders abgesehen, definitiv keine USB Laufwerke angeschlossen. Hat jemand Ideen woran das liegen könnte?

 

Verwendeter Loader ist Jun’s Loader v1.03b DS3615xs. DSM Version DSM 6.2.3-25426 Update 3. MB ist ein X570 Phantom Gaming 4S. Es werden immer die HDD's in DSM nicht erkannt, welche an den Pors SATA3_3 und SATA3_4 angeschlossen sind. Selbst wenn ich in Summe nur 6 HDD's anschließe.

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22 hours ago, Freddy53 said:

Verwendeter Loader ist Jun’s Loader v1.03b DS3615xs.

die default config hat 12 disks, damit sowas passiert müssten die disks mindestens oberhalb der 12 ports liegen, was eigentlich bei reinem onbord sata nicht passieren sollte da die immer am anfang liegen und oben drauf die zusätzlichen controller kommen

man würde in /var/log/dmesg sehen wenn ein controller mehr sata ports blockt als er ports hat

hat man bei älteren boards häufiger gesehen das die 4xsata hatten und zwei nicht genutzte ports trotzdem immer für eine p port "lücke" in den disk slots in der dsm gui gesorgt haben

extrem fall ist bei mir ein asm1166 basierter 6 port controller der immer 32 ports blockt

 

ach ja und der nachteil mal eben mehr ports als den default des laoders einstellen bedeutet bei updates verlust dieser config und das raid ist erst mal nicht funktionsfähig, je nach dem wie viele disks "fehlen" hat das folgen, wenn nachher weniger disks als für ein funktionierendes raid da sind startet das raid nicht und wenn man die config dann anpasst und er alles sieht dann startet das raid wieder

ungünstiger kann es werden wenn so viele platte das sind das das raid startet, dann sind die nicht gefundenen redundanzplatten aus dem raid (weil es gestartet ist) und man muss ein rebuild der platten anstoßen (was 12-48h dauern kann) und in der zeit hat man keine redundanz

 

ich empfehle immer erst nach einer anderen lösung zu suchen, in 1-2 jahren hast du vergessen das du die konfig geänderts hats und wie das geht und dann bricht panik aus wenn nach dem update plötzlich das raid futsch ist

Edited by IG-88
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Laut dmesg wurden 14 SATA Ports erkannt. An ATA13 und ATA14 waren die 2 Ports am MB an denen ich die Platten angeschlossen hatte die im Speichermanager fehlten. Dementsprechend habe ich nun die /etc/synoinfo.conf und /etc.defaults/synoinfo.conf wie im Tutorial beschrieben angepasst.

 

Nun läufts. Aber gut zu wissen, dass meine geänderte Config bei einem Update verloren gehen kann. Danke.

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1 hour ago, Freddy53 said:

Config bei einem Update verloren gehen kann. Danke.

größere updates die ein volles image der systempartition mitbringen, in der regel 200-300MB groß

wenn du auf 6.2.3 bist wird es das erst mal nicht  geben da 6.2.4 nicht mehr mit dem loader läuft  und eher zu erwarten ist das es mit 7.0 weiter geht (ein loader der 6.2.4 kann wäre vermutlich netter abfall bei 7.0)

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