Chili

Bootloader auf M.2 verlagern und weitere Fragen

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Posted (edited)

Hallo zusammen,

 

ich bin neu hier und habe die Suchfunktion schon rege bemüht, aber ein paar Punkte konnte ich nicht klären.
Aber der Reihe nach.
Ich habe eine RS814, auf der daheim unsere gesamte digitale Existenz lagert.
Aufgrund böser Erfahrungen mit softwarebasierten Raid5 verwende ich nur noch Raid1.
Das hat für mich den Riesenvorteil, dass ich im Fehlerfall jede Platte problemlos an einen x-beliebigen Windowsrechner hängen kann und mit Sysinternals freiem "Linuxreader" Zugriff auf die Daten habe (um sie in Sicherheit zu bringen).
Weiterhin möchte ich die wirklich wichtigen Dinge (Unterlagen, Fotos etc.) auf einem anderen Volume haben als die unwichtigeren Sachen (Musik, Filme).
(Ich bilde mir dabei ein, die wichtigen Platten des Volumes mit Zugriffen zu schonen.)

Und die Kinder, Oma/Opa etc. haben ebenfalls ihr eigenes Volume, um die Zugriffsrechte besser zu steuern.
Da mehr als 2 Volumes mit den vier Platten schon nicht mehr gehen, kam der Gedanke das NAS selbst zu bauen mit einem 6/8/ oder mehr Port Gehäuse.
Und so bin ich bei Ebay in einer Auktion über den Begriff XPENology gestolpert, per Google bei XPENology gelandet und in der Folge hier.
Soviel zur Vorgeschichte und meinen Beweggründen.

 

Was habe ich jetzt gemacht:
Ich habe zuerst die ersten beiden WD Red aus der (ausgeschalteten) RS814 gezogen und mit einer Logilink SATA Klonstation (QP0010) auf zwei gleiche WD Red kopiert.
Die Originale habe ich wieder eingesetzt, die RS814 läuft ganz normal weiter - Haken dran.
Habe dort vorausschauend nur noch die IP angepasst, damit sich das später nicht in's Gehege kommt.

Dann habe ich nach viel Lesen den Bootloader 1.04 genommen, die Werte gemäß Anleitung angepasst und das Ganze auf einen alten 512MB Stick igeschrieben - ohne zusätzliche Spielereien.
An Hardware hatte ich gerade zur Hand ein Gigabyte GA-H110M-HD3 mit einem Celeron G3900 und 8GB DDR3L (das war mein Keller-Musikrechner).
Die M.2 SSD mit Win10 habe ich rausgeschraubt. Die beiden geklonten Platten an SATA 0 und 1, den USB-Stick angesteckt, im BIOS (UEFI) die Boot-Reihenfolge auf den Stick gelegt.
Die ganze Kiste hochgefahren und es hat alles auf Anhieb geklappt.

Mit find.synology.com habe ich neben meiner RS814 auch sofort die DS918+ gefunden, welche mir auch brav die Migration angeboten hat.
Habe ich manuell gemacht - wobei ich gezwungen war, das aktuellste DSM 6.2.3-25426 zu nehmen, das zuerst probierte -23739 wollte sie nicht akzeptieren (wäre ein Downgrade gewesen, zu alt).

Das einzige, was ich machen musste war, Hyper BackUp deinstallieren und neu installieren. Der BackUp Job selbst blieb erhalten, die dann ebenfalls umgezogene externe USB3.0 NTFS BackUp Platte wurde auch anstandslos weiterverwendet.

So, da steht er nun, mein Testaufbau und läuft überraschend stabil und flott inklusive aller Einstellungen.
Und auch der Energieverbrauch ist nicht wesentlich anders als die RS814.

Jetzt die Fragen, die sich mir auftun:
1. Die 918+ hat normal nur 4 Platten, das ist default schon auf 14 Platten aufgebohrt. Habe ich gesehen, der Punkt ist damit für mich geklärt.

2. Der USB-Stick nervt mich ein bisschen. Der steht raus und ist damit physisch gefährdet.
Wie kann ich den Bootloader am elegantesten auf eine M.2 SSD verlagern? Das Board hat diesen Steckplatz, aktuell liegt er brach.
Gibt's eine noch elegantere Lösung? SD-Karte habe ich per Suche gefunden, aber das bedingt ja wieder einen Kartenleser.

3. Wenn ich die beiden Originalplatten aus der RS814 demnächst in die XPENology umstecke: sollte ich das im ausgeschalteten Zustand tun?
Wird es Probleme geben, weil das identische (geklonte) Volume bereits existiert?
Sollte ich die Platten vorher platt machen?

 

Vielen Dank schonmal.


 

Edited by Chili

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7 hours ago, Chili said:

1. Die 918+ hat normal nur 4 Platten, das ist default schon auf 14 Platten aufgebohrt. Habe ich gesehen, der Punkt ist damit für mich geklärt.

16 ist der default in 1.04b

 

7 hours ago, Chili said:

2. Der USB-Stick nervt mich ein bisschen. Der steht raus und ist damit physisch gefährdet.

sandisk cruzer fit oder ähnliche sind die einfachste lösung

 

7 hours ago, Chili said:

Wie kann ich den Bootloader am elegantesten auf eine M.2 SSD verlagern? Das Board hat diesen Steckplatz, aktuell liegt er brach.
Gibt's eine noch elegantere Lösung? SD-Karte habe ich per Suche gefunden, aber das bedingt ja wieder einen Kartenleser.

m.2 oder paltte gehen nicht, das ding simuliert das usb modul der orginal box und wird auch bei updates von dsm mit dem neuen kernel beschrieben, selbst wenn man es irgendwie hinbekommen würde müsste man auch sicherstellen das der mount prozess während des updates das richtige boot volume mountet zum updaten - so tief willst du sicher nicht in die sachen einsteigen, ein kleiner usb stick löst dein problem für ein paar euro

 

7 hours ago, Chili said:

3. Wenn ich die beiden Originalplatten aus der RS814 demnächst in die XPENology umstecke: sollte ich das im ausgeschalteten Zustand tun?
Wird es Probleme geben, weil das identische (geklonte) Volume bereits existiert?
Sollte ich die Platten vorher platt machen?

 

wenn die platten die jetzt in deinem system sind ein dsm haben müsste das system ganz normal booten und die alten system partitionen ignorieren, evtl. wird auch eine warnung angezeigt, wenn es auf den daten partitionen der beiden platten kein nutzbares raid mit daten gibt die du übernehmen willst wäre es am einfchsten du löscht alle partitionen von den zwei platten, as vermeidet das irgendwelche schutz mechanismen aktiv werden die versuch dich davor zu ewahren eine evtl. wichtige platte mit daten drauf zu löschen

 

  • Thanks 1

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7 hours ago, IG-88 said:

16 ist der default in 1.04b

 

Vielen Dank für die Antworten. Alles nachvollziehbar. Dann bleibt es erstmal so, es funktioniert ja prima. 

 

Die 16 haben sich auch geklärt:

Es werden nämlich "14 verfügbar" angezeigt. Meint wohl "noch verfügbar", weil 2 belegt sind. 

Zähle ich die Kästchen, sind es 16.

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