Xpenology auf einem Root-Server (KVM Qemu)


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Hallo zusammen

 

ich hab bei Netcup einen Rootserver:

Intel® Xeon® Gold 6140 / 6230

16 GB DDR4 RAM (ECC)

4 dedizierte Kerne

 

Normalerweise läuft darauf mein Ubuntu-Server mit verschiedenen Applikationen. Würde aber gerne probieren, ob ich DSM auf dem KVM drauf bekomme.

Netcup bietet mir die möglichkeit eigene Images/ISO zu verwenden. Ich kann auch synoboot.img booten und dann kommt auch "go to find.synology.me" - Das geht natürlich nicht :)

Hat jemand von euch einen Tipp wie ich DSM auf mein KVM Rootserver bekomme?

 

Leider geht eine VM z.B. via Ubuntu Server nicht. LXC Container oder Docker wäre möglich, aber eine VM in einer VM geht soweit ich weiß nicht.

Danke für eure Hilfe

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On 4/9/2020 at 11:58 AM, Sam123 said:

Hat jemand von euch einen Tipp wie ich DSM auf mein KVM Rootserver bekomme?

 

wenn du über virtuellen seriell port dran kommst kannst du sehen was die ip adresse ist und du könntest dich auch lokal anmelden um sachen zu konfigurieren

 

Quote

Leider geht eine VM z.B. via Ubuntu Server nicht. LXC Container oder Docker wäre möglich, aber eine VM in einer VM geht soweit ich weiß nicht.

 

nested vm - ganz allgemein geht das, habe z.b. win10 mit virtualbox and darin esxi 6.5 gestartet, vm in vm ist kein allgemeines ausschluss kriterium, mit moderner hard- und software geht das prinzipiell

 

Edited by IG-88
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Ich kenne ja die IP vom Root-Server aber virtuellen seriell port komm ich nicht ran - LEIDER

Nested VM werde ich testen. Zumindest unter Windows Server 2016 ging es nicht. Hab in meiner KVM Win2016-Server am laufen gehabt, aber leider ging Virtualbox, VMware und HyperV nicht. Ich teste mal mit Ubuntu Server.

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Leider geht Nested VM nicht. Nur gegen Aufpreis kann das eingestellt werden.. Leider ^^

D.h. es muss direkt gehen ohne eine VM. Wie schon erwähnt: Booten kann ich die Image aber weiter auch nicht. Leider.

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kannst du evtl. ein fertiges image (platte) einspielen?

dann würdest du alles vorbereiten und dann das fertig installierte image einspielen, da wäre die ip adresse dann auf dem stand den du brauchst

oder wenn du meherre vm's in kvm habe kannst dann ein normales linux mit dhcp server und dann dsm in eine andere vm installieren

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Bei Netcup müssten man eigene qcow2-Images verwenden können.

 

Ich hatte dort auch lange Zeit einen Rootserver. Die sind für vernüftiges Geld (deutlich günstiger als Cloud-Instanzen bei den großen Hyperscallern wie AWS oder Azure) mehrer KVM-VMs aka Rootserver und ein eigenes VLAN bestellen. Da Netcup das Netzwerk komplett in der Hand hält, glaube ich nicht, dass man DHCP ohne VLAN hinbekommt.

 

Wie Sam123 schon geschrieben hat lässt sich Netcup das für die Nested-Virtualisation benötige VMX-Flag pro CPU (!) einige Euro kosten, wodurch sich der Preis eines 4 CPU Rootservers schnell mal verdoppelt...

Edited by haydibe
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würde es reichen wenn der loader nicht mit dhcp sondern mit einer bestimmten ip adresse startet?

jun patcht bei start einige systemdateien, rein theoretisch könnte man ja auch versuchen die config datei für das netzwerk zu patchen um eine bestimmte statische ip zu haben

\etc\sysconfig\network-scripts\ifcfg-eth0

dazu müsste man die extra.lzma auspacken, den patch mit diff erzeugen und an die jun.patch anfügen, danach die extra wieder einpacken und in das loader image kopieren

 

 

 

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Ja der VMX-Flag loht sich nicht, da man für den Aufpreis auch ein weiteres VPS oder Root-Server mieten kann. Bin allgemein mit Netcup zufrieden. Hab da seit paar Monaten auch einen Webserver mit 3 Domains am laufen. Sieht bissle altbacken aus im Vergleich zu 1und1 oder anderen großen Anbietern, aber dafür ist der Preis unschlagbar :)

 

Das mit qcom2-Images stimmt. Kann ich nicht die Synology Image aus einer Virtualbox oder VMware in ein qcom2 conventieren?

Braucht es dann überhaupt, wie IG-88 andeutet, überhaupt dann DHCP? Ich will ja nur auf dem Root Server (also auf dem ganzen "Rechner") Xpenology laufen lassen - Der Server soll nicht für andere Sachen genutzt werden.

 

Das was IG-88 beschreibt könnte ich mir vorstellen, aber ich bin kein Systemtechniker :) Bin Applikationsentwickler (C# und Python) und muss mich im Job schon oft in neue Gebiete einlesen und weiterbilden :) Da will man bei so Hobby Sachen (eigenen Server betreiben usw.) einfache Lösungen.

 

Dennoch - Danke für eure Hilfe. Notfalls bleib ich bei einem Ubuntu-Server mit Portainer gibt es auch eine gute Lösung um seine Docker-Container zu verwalten. Dennoch finde ich DSM von Synology sehr zugänglich und sehr leicht zu warten. 

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Der Mischung aus qcow2-Image (default Format von KVM) und dem Patchen der Datei \etc\sysconfig\network-scripts\ifcfg-eth0 im Bootloader sollte man mal nachgehen.
Da muss auch nix entwickelt/implementiert werden. Hier im Forum gibt es genug Beispiele wie und womit man den Bootloader modifizieren kann. Zum konvertieren der fertigen img-Datei kannst Du auf einem Ubuntu KVM installieren und die Datei dann mit qemu-img umwandeln.

 

Als Dev hat man einen deutlichen Mehrwehrt, wenn man auch Ops aspekte versteht und in Form ganzheitlicher Lösungen denkt, statt nur an den Ausschnitt den man direkt verantwortet.

Irgendwann in meinem Leben war ich auch mal "nur" Programmierer. Aktuell geniesse ich es für unsere Kubernetes-basierte Lösung die CICD, Release und Deployment-Pipline in Jenkins Pipleines zu polieren. Gerade im "Hobbykeller" kann man frei und ungezwungen lernen und stößt häufiger auf Edge-Cases als im Job. Die Erkenntnisse kann man dann wieder auf seinen Job übertragen. Weiterbilden ist doch eine feine Sache :) Man erweitert kontinuierlich den Lösungsraum mit dem man dann kreativ hantieren kann. Wenn man das tut, ist man den anderne Devs in der Regel einige Schritte voraus. Ich bilde meine Leute so aus.

 

Falls es Dir um den reinen Betrieb als Docker Server geht: das würde ich mir stark überlegen... Der Swarm Modus ist seit ewigkeiten kaputt (nagut interessiert mit einem Einzelhost nicht zwingend), die Oberfläche beschneidet die Funktionalität von Docker und schlimmer noch normalisiert Container-Konfigurationen wenn man sie in der UI bearbeitet. Dabei wird alles an Einstellungen entsorgt , die die Oberfläche nicht kennt. Zumdem hinkt Synology bei der Release-Version hinterher.

 

Wenn es nur um Docker geht, dann bist Du mit Ubuntu + Portainer bist Du deutlich besser aufgestellt. Wenn Du irgendwann man von Docker auf einen einzelknoten Swarm-Master oder Kubernetes-Master Betrieb wechseln willst, ist das mit Ubuntu möglich; Mit Synology's Docker ist das nicht möglich.

 

 

 

Edited by haydibe
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2 hours ago, haydibe said:

Als Dev hat man einen deutlichen Mehrwehrt, wenn man auch Ops aspekte versteht und in Form ganzheitlicher Lösungen denkt, statt nur an den Ausschnitt den man direkt verantwortet.

 

 

Hi Haydibe

 

Genau aus dem Grund betreibe ich ja als Hobby einen Rootserver. Ich will meine Kentnisse auch im Bereich Linux verbessern. Produktiv hab ich mein Synology NAS (DS218+) zuhause (Backups, Streaming usw.) und da gefällt es mir ehrlich gesagt ganz gut, dass man nicht so einen Aufwand betreiben muss wie bei einem Ubuntu Server. Ich würde gerne mehr Zeit investieren, aber neben Job und Familie (mit Kindern) kaum möglich.

 

Ich versuche den Tipp qcow2-Imag umzusetzen. Dennoch wäre ich Dankbar falls jemand schon eine fertige qco2-Img hat wo ich nur noch den Bootloader anpassen muss :)

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Stimmt schon, mit Frau im Haus ist es etwas schwieriger Zeit für den Hobbykeller abzuzwacken.

Kids sind da eher weniger das Problem... sind sie klein, pennen sie irgendwann und man hat die Zeit danach... sind sie größer ignorieren sie einen eh die meiste Zeit :)

 

Ich fürchte Du bist der Einzige hier, der die notwendige Netzwerkkonfiguration (IP, Netmask, Gateway, DNS) kennt... daher kann dir niemand das  Image anpassen.

Das ist jetzt auch keine Information, die man hier pasten kann...

 

Tipp: wenn Du auf der 218+ VMM installiert hast, müssten die qemu Tools auch installiert sein - VMM ist auch nur ne Custom-UI für KVM.

 

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13 hours ago, Sam123 said:

falls jemand schon eine fertige qco2-Img hat wo ich nur noch den Bootloader anpassen muss

also wenn du ein bereits installiertes image benutzt dann musst du den loader nicht anpassen, das war nur gedacht falls man installieren will/muss

ein fertiges image würde mit dem default loader gehen und bei updates übernimmt dsm ja die ip konfiguration, da wäre auch nachträglich nichts mehr notwendig

 

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Ich weiss nicht mehr, ob man im NetCup SCP  in der Lage ist den "Rootserver" aka die VM frei zu konfigurieren.

Afaik konnte man neben dem Image auch die "Hardware" für Netzwerk- und Storage-Controller auswählen.

 

Aber ich bezweifle, dass man den zugewiesen Storage auf mehr als ein Blockdevice aufteilen kann.

Sollte das der Fall sein, dann wäre es vielleicht eine Option das Chinesische DS1019+ Image zu verwenden, da es Bootload UND Datenplatte auf einem Blockdevice verwendet.

 

Allerdings wird - egal welche Variante - immer in Bastelei enden.

 

 

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  • 5 months later...

Ich habe DSM bei netcup mit kostenpflichtigem vmx flag am laufen. Vmx lassen die sich allerdings mit 2€ pro Kern auch sehr gut bezahlen.

 

Das Problem mit juns Patch ist, dass 2 Images geladen werden müssen, wie hier auch schon gesagt wurde. Das Image mit dem Patch und ein Image mit den Daten. Bei netcup lässt sich aber leider nur ein qcow Image Laden.

 

Hätte noch jemand eine Idee wie man das Problem lösen könnte? Zum basteln wäre ich bereit, aber ich sehe leider keine Möglichkeit. DSM möchte sich ja auf einem blockdevice installieren und das kann eben nicht dasselbe sein wie das System, das in /Dev/synoboot steckt.

 

Ich würde mir sehr gerne das Geld für vmx sparen...

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