Apple2403

Port Mapping nach Wechsel ESXi -> Bare Metal

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Moin zusammen,

 

ich komme mit meinem NAS nicht wirklich weiter und suche etwas Rat ;)

Ich würde gerne nach dem Umstieg von VM auf Bare Metal zusätzlich zum LSI Controller (in der VM wurde der mit VT-d durchgereicht) auch noch die Onboard Controller nutzen, da ich noch zwei SSD gekauft habe. Damit diese mit den nötigen 6Gbit laufen, müssen mindestens zwei HDDs an Onboard.


Ich bin jetzt nach langem hin und her schon mal so weit, dass alle Platten als intern angezeigt werden.

Dazu folgende Konfiguration:

Maxdisks=16

internalportcfg 0xffff

esataportcfg 0x0

usbportcfg 0x0

 

Es sind folgende Controller verbaut:

8 Port LSI in PCIe 8x Slot 2 (in Port 1 steckt die 10Gbit NIC)

6 Port Intel ICH10

2 Port Marvel 9128 6Gbit (Habe ich im BIOS deaktiviert, da der überhaupt nicht funktioniert, zumindest werden keine Platten angezeigt, davon abgesehen sind die "6Gbit" bei dem Board ein Witz)

2 Port eSATA JMicron (Anschlüsse hinten)

 

Aktuell sind wohl Datenträger 1-6 die Ports des ICH10, 7-8 der eSATA und 9-16 der LSI HBA.

Wie kann ich das sinnvoll anpassen, sodass SATA internal ist und eSATA external?

Eventuell sogar ohne bei jedem Update die Config anpassen zu müssen? Maxdisks 12 würde mir reichen

Das ist nämlich echt ätzend, bei jeder Änderung bzw. bei Tests mit anschließendem Neustart das RAID neu aufbauen zu lassen, weil wieder irgendeine Platte fehlt bzw. extern ist.

Ist ein 16 Port LSI einfacher? Den Rest dann deaktivieren.

 

Daten:

i7 860 GIGABYTE P55A-UD4

24GB DDR3 1600

DELL Controller als 9211-8i HBA IT Mode

4x 8TB (Seagate ST8000VN022)

5x 4TB (4x 4TB Seagate ST4000DM000 + 1x WD Red 4TB)

2x 250GB SSD Samsung 850 EVO

Intel 10Gbit Dual Port
USB Stick Jun's Loader 1.02b

DSM 6.1.4

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habe ich noch nie getestet aber mal so rein hypothetisch  (neben abstellen im bios, was du aber vermutlich schon versucht hast)

in grub.cfg folgende werte

 

SataPortMap=628 DiskIdxMap=000E06

 

wobei ich mit bei DiskIdxMap nicht so sicher bin ob ich das richtig verstanden habe

-> weiter unten für doku, selber mal lesen ob du das auch so siehst, wie die in dem beispiel von 06 auf sdq kommen kann ich nicht nachvollziehen, sdq wäre bei mir 10 (hex)

sdX a  b  c  d    e  f  g  h      i  j  k  l    m  n  o  p      q   r    s     t

hex 0  1  2  3    4  5  6  7    8 9 A B   C  D  E  F    10 11 12  13

wenn ich mit die sachen die hier mit DiskIdxMap stehen (aus echten syno boxen) so ansehe würde ich meinen ich liege richtig

https://forum.synology.com/enu/viewtopic.php?t=95139&start=15

 

00 für die ersten 6 ports sda-sdf

0E für 2 port mit sdo-sdp

06 für 8 ports sdg-sdn

 

aber das kannst du ja testen indem du den jetzigen usb stick zur seite legst alle platten abklemmst, einen neuen stick nimmst (vid/pid anpassen und die beiden map parameter setzen)  auf eine der neuen ssd's dsm installierst und dann mit der 2. ssd überprüffst wie die ports gemapped sind, eigentlich null risiko

 

sollte das funktionieren kannst du es in der grub.cfg deiner laufenden installtion eintragen und mit den platten wieder hochfahren (daumen drücken und klar, du hast natürlich ein backup aller daten ...)

 

quelle:

https://github.com/evolver56k/xpenology/blob/master/synoconfigs/Kconfig.devices

config SYNO_SATA_PORT_MAP
	bool "Modify SATA Hosts Port Number"
	depends on SYNO_FIXED_DISK_NAME
	default y
	help
	  <DSM> #18789
	  Reads Sata-Port-Mapping information and forces the sata hosts
	  to initialize specified number of ports. This makes the disk
	  name not skip some characters.

	  Notice - Do NOT set the port number out of the range that [0-9].
	           It supports as most 9 ports now.

	  For example, SataPortMap=4233 means the 1st host use 4 ports,
	  the 2nd host use 2 ports, the 3rd and 4th host use 3 ports.

config SYNO_DISK_INDEX_MAP
	bool "Modify Disk Name Sequence"
	depends on SYNO_FIXED_DISK_NAME
	default y
	help
	  <DSM> #19604
	  Add boot argument DiskIdxMap to modify disk name sequence. Each
	  two characters define the start disk index of the sata host. This
	  argument is a hex string and is related with SataPortMap.

	  For example, DiskIdxMap=030600 means the disk name of the first
	  host start from sdd, the second host start from sdq, and the third
host start sda.
        

 

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Ich stehe vor einem sehr ähnlichen Problem.

Und frage mal, ob ich mich an diesen Thread hier anghängen darf :) ?

 

Ich habe einen DELL PERC i310 (LSI 8 Kanal) und 6 interne SATA Ports.

Angeschlossen, sind drei SSDs (eine 64GB auf der das OS läuft und zwei fürs Caching) die HDDs sollen komplett vom LSI Controller angesteuert werden. Jedoch werden die letzten zwei HDDs als eSATA angezeigt.

Durch google bin ich darauf gestoßen, dass es sich nicht um einen Fehler im Controller oder Treiber handelt, sondern nur um eine Konfiguration.

 

Das ändern/ausprobieren in etc und etc.default hat mich jedoch dazu gebracht, dass das System garnicht mehr gebootet werden kann :/

 

Es hat sich mir also noch nicht erschlossen, WIE ich auf eine korrekte konfig komme (esata habe ich nicht)

 

Danke :)

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3 hours ago, rony said:

Ich stehe vor einem sehr ähnlichen Problem.

 

nein

 

3 hours ago, rony said:

Und frage mal, ob ich mich an diesen Thread hier anghängen darf

 

mach mal bitte einen neuen thread auf, das ist was anderes

 

 

 

 

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Hallo,

ich werde keinen neuen Thread aufmachen.

Mein Problem konnte ich lösen - vielleicht kannst du damit auch deines Lösen.

 

Ich habe durch googlen eine asiatische Seite gefunden - http://zective.com/code/xpenology/

Welche du, wenn du sie z.b. in Chrome öffnest, automatisch übersetzten lassen kannst.

 

Dort trägst du die Standardwerte der synoconf.cfg ein:

usb 300000

esata ff000

internal fff

 

und bestätigst mit dem unten liegenden button.

Du erhälst eine Übersicht der configuration, durch einfaches anklicken der Checkboxen kannst du nun einzelne Ports USB, eSATA oder intern SATA zuweisen. 

Diese werte überträgst du dann in die synoconf.cfg und in die synoinfo ... neustarten und mit etwas daumendrücken hat alles geklappt :)

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Posted (edited)

ist koreanisch würde ich sagen, hübsche idee

 

er hat eSATA port in Hardware (vermutlich onboard) und die reihen sich als softwaretechnisch interne ports zwischen die 6 sata onboard und den zusätzlich reingestecken controller (8 sata ports), wenn du genau hinschaust hat er dein problem schon vorher gelöst, er hat die internen ports schon von 12 uaf 16 erhöht um die probleme mit den 6+8+2 auszugleichen

 

bringt mich aber auf eine idee, man könnte ja auch versuchen ob man die 2 ports einfach in (software) esata ports von dsm umdefinieren kann, evtl. kann dsm ja auch damit umgehen (aber anbetracht der kernel kommandos die synology zum ummappen von controller und ports eingebaut hat werden die das in ihren eigenen boxen nicht so machen

damit wird zwar die durchgehende reihe bei den internen ports unterbrochen (wenn man sich das binär aufschreibt) aber wenns geht ...

usbportcfg="0x0"
esataportcfg="0xc0"
internalportcfg="0xff3f"

wenn man das so macht würde es aber bei den größeren updates (6.1.x->6.1.y) verloren gehen und man müsste es neu eintragen

Edited by IG-88

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Danke für die schnellen Antworten!

 

@rony

Wie man die synoinfo umstellt ist mir bekannt.

Allerdings würde ich gerne mein Vorhaben ohne diese Änderung durchführen, da die Datei bei jedem DSM Update zurückgesetzt wird.

Du kannst dann das RAID/Filesystem neu überprüfen lassen, weil DSM evtl. nicht alle Platten korrekt erkennt.

Zum Beispiel mehr als 12 (die im Originalgerät möglich sind) oder eben andere Anordnung durch die verschiedenen Controller.

 

@IG-88

Wenn ich die grub.cfg (SATAPortMap etc.) anpasse, ist das ohne Änderung der DSM Config möglich?

Hat das den gleichen Effekt?

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16 minutes ago, Apple2403 said:

@IG-88

Wenn ich die grub.cfg (SATAPortMap etc.) anpasse, ist das ohne Änderung der DSM Config möglich?

Hat das den gleichen Effekt?

nein, die internalports musst du auf jeden fall ehöhen da du die 12 ports die der default sind überschreitest (6+8+2), die kernel befehle mappen ja nur etwas um die anzahl bleibt gleich

ob die kernel paramter gehen weiß ich nicht, das ist nur rein theoretisch auf gund der doku und den werten die man in dem link von den originalen syno boxen sieht (ich muss ja nicht alles selber testen, soviel zeit habe ich auch nicht immer übrig)

die grub.cfg werte sind immer vorhanden auch nach einem dsm update, aber die werte in der synoinfo.conf die du manuell anpasst gehen bei den großen updates verloren da immer das image der ersten partition (dsm system) erneuert wird (wenn man in das 200MB pat file mit 7zip reinschaut sieht man eine hda1.tgz, das ist besagtes image, die grundinstalltion der version die man installiert)

so wie ich das verstanden habe und in juns loader sehe werden dateien bei jedem start mit dem patch file verglichen (diff) und wenn es passt wird geändert

da beim 3615/3617 image der default von synology  schon 12 ist kommt in jun's patch da nichts vor, der patch im 916+ loader verändert die werte des grundimage da die von synology her nur auf 4 steht, was auch dazu führt das nach den großen updates wieder eine 12 reinkommt

wenn man das gleiche mit dem 3615/3617 patch machen würde und dden default 12 auf 24 ändert würde das vermutlich die probleme der meisten leute mit >12 lösen da in dem fall auch nach jedem update geprüft wird ob der 12 -> 24 patch passt und nach einem großen update steht wieder 12 drin und das wird sofort geändert

da die entsprechende datei in der extra.lzma ist wäre eine integration an sich kein großer aufwand, man müsste nur ein diff dafür erstellen und in juns patch datei einfügen, ich fang das erst an wenn klar ist was mit der 6.2 wird, aber jemand anderes hat schon mal angefangen das zu versuchen, wenn er es hinbekommt kann ich es testweise integrieren (oder er modded meine extra.lzma selbst, ist noch nicht raus)

wenn es erst mal einträge im patch file gibt, dann kann man (vorausgesetzt man ist willens die extra.lzma auszupacken und neu einzupacken - was ich dokumentiert habe) auch seine eigenen custom einstellungen in den patch eintragen dann wird die default 12 halt in was anders umgepatcht und das wäre dann "update-sicher"

theoretisch ist sowas (anpassung des patches mit eigenr config) auch in quicknicks 3.0 loader integriert, wenn man sich die doku zum 2.2 loader ansieht hat man einen anfang aber da es keine ofiizielles release war/ist gibts auch keine doku für die 3.0 - aber das die platten anpassung beim 3.0 auch große updates übersteht habe ich nicht getestet, als klar war das quicknick nicht releasen wird habe ich die tests eingestellt

 

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