tomtrix

SMART-Werte über SAS-Controller Passthrough und iSCSI-Performance

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Hy Leute,

 

da es sich hier um meinen ersten Post handelt, bitte ich euch darum, nicht so hart zu mir zu sein, falls ich das falsche Unterforum gewählt habe. :)

 

Ich bin aktuell dabei eine "Eier legenden Woll-Milch-Sau" als Homeserver mit folgender Hardware und Software zu bauen:

MSI B250M Mortar

-> Intel Pentium G4560

-> 2x 8GB DDR4 RAM

-> 1x 500GB Samsung 850 Evo SSD (ESXi local Datastore)

-> 1x 16GB SanDisk UltraFit (ESXi Boot-Stick)

Intel Quad-Gigabit Netzwerkkarte

Crossflashed Fujitsu DS2607-A21 = LSI 9211-8i im IT-Mode

-> 2x WD Red 4TB

-> 1x HGST Deskstar NAS 4TB

-> 2x 1TB Seagate Barracuda

VMware ESXi 6.5 U1 free ist installiert und der Controller per Passthorugh an die XPenology-VM durchgereicht.

 

Die Platten werden soweit richtig in XPenology erkannt, aber es erscheint beim Klick auf "Integritätsstatus anzeigen" die Meldung "Nicht verfügbar".

Demnach kann ich mir die Rohdaten der SMART-Werte nicht sehen. Die Temperaturen werden im Detail-Modus der HDD/SSD-Übersicht anscheinend richtig angezeigt und bei SMART-Status wird auch "normal" angezeigt.

 

Außerdem wollte ich mal nach euren Erfahrungen im Bezug auf die iSCSI-Performance fragen: Ist diese brauchbar um die beiden Seagate HDDs (RAID1) als Datastore für WSUS/Backups/... an einen Intel NUC mit ESXi/Windows Server 2016 zu betreiben?

 

Danke im Voraus für alle Antworten! :)

 

Gruß,

- Tom.

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Hast Du zufälllig mit dem ds3617xs 1.02b Image? Damit habe ich auf ESXi 6.5U1 und nem 9211-i8 auch keine SMART-Informationen mehr.

Ich bin nur zu faul wieder auf ds3615xs zurück zu gehen, dort lief es früher zuverlässig.

 

Kann jmd mit 9211-i8 im Passthrough bestätigen, dass mit SMART mit dem ds3615xs Bootloader funktionert?

 

 

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Posted (edited)

Ich benutze den aktuellen Jun Bottloader der 3615xs.

Hatte die Hoffnung, dass sich der Fehler im Laufe der Zeit "von selbst" fixt, indem die Diskstation irgendwann genügend Daten gesammelt hat, ist aber bislang nicht so.

Edited by tomtrix

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glaube nicht das das hilft und wenn du was versuchen willst dann wenigstens mit der aktuellen version

afair hatten einige nach firmware updates gemeldet das as plötzlich ging aber wirklich eine difinitive antwort die faq würdig wäre hat es glaube ich dazu nicht gegeben

 

 

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Vor der ersten Installation von XPenology, war er mit der IR-Firmware ausgestattet, da ich das ganze System eigentlich etwas anders geplant hatte (2x Samsung 850 Evo 500GB und die beiden Seagate Platten jeweils im RAID1 als local Datastore für den ESXi, die 3x 4TB HDDs per RDM an die VM). Leider musste ich dann feststellen, dass der CIM-Provider von ehem. LSI in Kombination mit dem SAS2008 Chipsatz einen Bug hat und unmenschliche Latenzen beim Sotrage verursacht und dementsprechend das System unbrauchbar gemacht hat. Und ohne das Monitoring hatte ich dank RDM auch keine SMART-Werte in XPenology, deshalb der Crossflash in den IT Mode mit aktuellester Firmware.

 

@IG-88, ich habe in deinem Post gelesen, dass es beim SAS2008 Chipsatz (also der vom 9211-8i) zu Crashes beim Erkennen der Laufwerke kommt. WIe muss ich das verstehen oder bezieht sich das nur auf den Bootloader zur 916+?

Hast du zufälig irgendwo eine Step-by-Step Anleitung fürs Implementieren der Zusatztreiber? Habe mich noch nicht all zu viel mir RAM-Disks und dem Modding des Kernels auseinandergesetzt, bin eher so Hardware- und Software auf "OS-Ebene" Typ. :D

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Posted (edited)

Ich sehe gerade, der letzte Integritätsbericht lief auf meinen beiden Büchsen am 01.12.2016 und war damals unter 6.0.2U4 (oder kleiner).

Könnte gut sein, dass es damals noch unter Oktisme's Bootloader lief.

 

Scheinbar ist es mir danach einfach nur nicht aufgefallen, dass es danach nicht mehr lief, bis ich auf 3617sx umgestiegen bin.

 

Edited by haydibe

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Posted (edited)
1 hour ago, tomtrix said:

 

@IG-88, ich habe in deinem Post gelesen, dass es beim SAS2008 Chipsatz (also der vom 9211-8i) zu Crashes beim Erkennen der Laufwerke kommt. WIe muss ich das verstehen oder bezieht sich das nur auf den Bootloader zur 916+?

 

das bezieht sich nur auf den 916+ (da fehlen die scsi/sas sachen im kernel) und ich habe deshalb extra die worte "mpt2sas, mpt3sas"  und "do not work with the 916+"   in fetten buchstaben geschrieb, sollte ich vieleicht zusätzlich rot machen :-)))

aber evtl. markiere ich mal die sektion in der es eigentlich nur um die 916+ geht

 

 

Quote

Hast du zufälig irgendwo eine Step-by-Step Anleitung fürs Implementieren der Zusatztreiber?

 

nö, die habe ich ganz absichtlich in den howto bereich gestellt ;-)

https://xpenology.com/forum/topic/7187-how-to-build-and-inject-missing-drivers-in-jun-loader-102a/

 

edit: außerdem gibts noch das zu dem thema

 

 

Quote

Habe mich noch nicht all zu viel mir RAM-Disks und dem Modding des Kernels auseinandergesetzt, bin eher so Hardware- und Software auf "OS-Ebene" Typ. :D

 

eigentlich wollte ich nur die evdev.ko wie bei der 5.0 wieder haben um mein nas am power button auszuschalten ..., bin eher kein linux experte

 

Edited by IG-88

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Ich hatte vor der Installation von ESXi ein Bare-Metal XPenology und dabei die 3x 4TB Platten direkt an den SATA-Ports des MSI-Baords. Da hat der Zugriff auf den Integritätsstatus einwandfrei geklappt (wer hätte das gedacht). ^^

 

@IG-88, tausend Dank für die Infos. Ich werde mich dann bei Gelegenheit mal ran setzen und anhand deines How To's den Treiber hinzufügen. :)

Alternativ werde ich ggf. doch wieder den Step zurück auf eine Bare-Metal Installation machen, dann muss ich nur wieder Geld für passende Zusatzhardware zusammensuchen.

 

Kennt Ihr vielleicht alternative kostenfreie Storage-Systeme, die virtualisisert werden können und vor allem iSCSI unterstützen? Ich habe anfangs mit OpenMediaVault geliebäugelt, bis ich nach der Installation feststellen musste, dass in der neusten Version keine iSCSI-Funktionalität mehr hat.

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2 minutes ago, tomtrix said:

, tausend Dank für die Infos. Ich werde mich dann bei Gelegenheit mal ran setzen und anhand deines How To's den Treiber hinzufügen. :)

Alternativ werde ich ggf. doch wieder den Step zurück auf eine Bare-Metal Installation machen, dann muss ich nur wieder Geld für passende Zusatzhardware zusammensuchen.

welchen treiber? da ich das alles fertig in vm's habe kann ich das ohne probleme anwerfen und etwas compilieren

 

6 minutes ago, tomtrix said:

Kennt Ihr vielleicht alternative kostenfreie Storage-Systeme, die virtualisisert werden können und vor allem iSCSI unterstützen? Ich habe anfangs mit OpenMediaVault geliebäugelt, bis ich nach der Installation feststellen musste, dass in der neusten Version keine iSCSI-Funktionalität mehr hat.

die üblichen verdächtigen die mir einfallen wären (alle iSCSI)

FeeNAS

NAS4Free

Openfiler

TrueNAS

Amahi

aber ob die sich virtualisieren lassen müsstest du mal nachlesen oder mal nach suchen

 

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Hy @IG-88,

 

entschuldige die verzögerte Rückmeldung, hatte privat etwas "Stress". :)

 

Inzwischen läuft mein ESXi-Server mit oben benannter Hardware - einzig der 9211-8i HBA wurde gegen einen 9260-8i (IBM M5015) RAID-Controller ausgetauscht. Monitoring der Arrays (2x 500GB SSD im RAID1 und 2x 1TB HDD im RAID1) läuft ohne die Latenz-Probleme und die 3x 4TB HDDs sind direkt am Board angeschlossen und werden gleich per RDM an die XPenology-VM durchgereicht - SMART-Status hin oder her, wenn das RAID-Volume inkonsistent ist, kann man den per SSH abgreifen. ^^

 

Den Gedanken iSCSI habe ich auch aus meinem Kopf verbannt, da meine Testlab ESXi-Server eh alle lokale Datastores haben und für Backups reicht ein NFS-Share allemal.

Übrigens hatte ich leider vor einiger Zeit schon schlechte Erfahrungen mit FreeNAS und NAS4Free, da dort ein simples zeitgesteuertes Backup auf ein USB-Medium nicht möglich ist - deshalb dieser "Drang" zu XPenology.

 

Der Spaß wird die nächsten Tage und Wochen beobachtet, wenn irgendwas nicht so klappt, wie ich das will, wird weiter geplant. ^^

 

Danke für deine Hilfe und schönes Osterfest!

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